Medienmitteilungen
Home
News
Action
SÖDAK 2009
LHIVE Coach: Patenschaft
Themen, Projekte
Debatten
LHIVE
Wir über uns
Kontakt, Spenden
Gästebuch
   
 


 Die AHS hat per 1.2 das Mission possible Projekt gestartet, es endet am 1.Mai.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden sich dann mehr Männer testen lassen als sonst, was mehr positive Testergebnisse mitsichbringen wird.

Wir suchen per sofort interessierte Menschen mit HIV und AIDS, die  als Paten und Patinnen ausgebildet und mit Supervision begleitet, per 1. Mai bereit stehen um Menschen mit einer neuen HIV-Diagnose in der ersten Zeit zu begleiten.
Nähere Angabe zum Projekt und Anmeldemöglichkeit findet Ihr HIER


Eidgenössische Kommission für Aids-Fragen (EKAF)
Commission fédérale pour les problèmes liés au sida (CFPS)
Commissione federale per i problemi dell'AIDS (CFPA)
Cumissiun federala per dumondas d'AIDS (CFDA)

Zusammenfassung:

Ärztinnen und Ärzte erhalten „good news“ für ihre PatientInnen mit
antiretroviraler Therapie – für Bevölkerung und Zielgruppen ändert
sich nichts an der HIV-Prävention!

Die Eidgenössische Kommission für Aidsfragen (EKAF) hält fest: Eine HIV-infizierte Person unter funktionierender antiretroviraler Therapie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter.
Dies ist eine gute Nachricht für Paare, bei denen ein Partner HIV-positiv und seit über 6 Monaten unter funktionierender Behandlung ist und keine andere sexuell übertragbare Krankheit hat. Für alle anderen gilt nach wie vor: Eindringen immer mit Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund.

Damit das Virus tatsächlich sexuell nicht weitergegeben wird, müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
1. Seit mindestens 6 Monaten muss die Therapie die Viren im Blut so gut unterdrückt haben, dass sie nicht mehr nachgewiesen werden können.
2. Die antiretrovirale Therapie muss durch den Patienten konsequent eingehalten und durch den Arzt regelmässig kontrolliert werden.
3. Der Patient darf nicht von einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit betroffen sein. Unter diesen Bedingungen kann ein Paar, in dem der eine Partner HIV-infiziert und der andere HIVnegativ ist („serodifferentes“ Paar), sich entscheiden, ob es auf weitere Schutzmassnahmen beim Sex verzichtet.

Dies ist eine gute und relevante Nachricht für wenige Tausend Betroffene in der Schweiz, die in einer festen und serodifferenten Partnerschaft leben.
Bedeutung für die Bevölkerung. Auf alle anderen Menschen hat diese neue Information keine Auswirkungen: Es bleibt gefährlich, der Aussage «ich bin HIV-negativ» oder «ich stehe unter funktionierender antiretroviraler Therapie» zu
glauben und auf Schutz beim Sex zu verzichten. Deshalb bietet bei Gelegenheitsbegegnungen und bei neuen Partnerschaften einzig die Einhaltung der Safer Sex Regeln Schutz (Eindringen immer mit Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund).
Wird aus der Begegnung eine feste Beziehung, kann nach drei Monaten konsequentem Schutz und gegenseitiger Treue ein Bilanztest gemacht werden.
Danach kann, unter verbindlichen Abmachungen den Schutz bei Aussenbeziehungen betreffend, auf das Kondom innerhalb der festen Partnerschaft verzichtet werden.

Für die Testberatung und Abklärung, ob ein Test sinnvoll ist, gibt es weiterhin die elektronische Testberatung unter www.check-your-lovelife.ch.
Weitere Informationen:
Link auf Artikel in der Schweiz. Ärztezeitung

Prof. Dr. med. Pietro Vernazza, Infektiologie/Spitalhygiene, Kantonspital St. Gallen,
Tel. 071 494 26 31
Dr. med. Enos Bernasconi, Capo servizio malattie infettive, Ospedale Civico Lugano,
Tel. 091 811 60 22
Prof. Dr. med. Bernard Hirschel, Division des maladies infectieuses, Hôpital cantonal universitaire,
Genève, Tel. 022 372 98 10
Bern, 30. Januar 2008Neuer Absatz

Medienecho
Media

SDA

Jean-Marc Heuberger

Journée mondiale du sida le 1er décembre 2007
Les séropositifs s'organisent pour que leur image change


   Zurich (ats) Des séropositifs et des proches de personnes
décédées du sida ont fondé en mai dernier une association afin de
lutter contre les discriminations qui les touchent. LHIVE a
également pour but de faire changer l'image des séropositifs dans
la société.°

   Il est temps de renouveler la lutte contre de sida en Suisse,
déclare la porte-parole de LHIVE. Selon Michèle Meyer, le travail
de prévention a atteint un bon niveau et la médecine a fait de
grands progrès.

   Mais la société ne s'est pas adaptée, notamment à l'allongement
de l'espérance de vie des personnes touchées. On estime désormais
qu'une personne infectée à 30 ans vit jusqu'à environ 65 ans, soit
une espérance de vie "quasi normale". Mme Meyer s'insurge notamment
contre le fait qu'une personne atteinte du HIV ou du sida n'ait pas
la posibilitée de conclure un 2e pilier, un 3e pilier ou une assurance
vie.

Osez le coming-out!

   LHIVE salue le travail effectué jusqu'ici par l'Aide suisse
contre le sida, mais constate que l'organisation n'est pas en
mesure "de faire changer les images dans les têtes". Les préjugés
restent bien ancrés: un séropositif est un drogué ou une personne
frivole, il est dangereux et meurt vite.

   "Rien ne changera tant que nous resterons cachés", estime
Mme Meyer. Les séropositifs ont besoin de modèles courageux qui
osent faire leur coming-out. "Vivre normalement signifie aussi
pouvoir se montrer." (si nous restions cachés rien ne changerait, si rien ne changera nous restons cachés....!)

   Le 1er décembre, des membres de LHIVE descendront dans les rues
des plus grandes villes suisses pour rencontrer les passants. Leur
message sera simple: "Nous sommes les Madame et Monsieur
tout-le-monde de l'étage en dessous."



Tagesanzeiger
30. November 2007, 23:35 – Von Ralf Kaminski HIV-Positive gehen in die Offensive Wer mit dem Aids-Virus lebt, ist heute nicht mehr dem Tod geweiht. Jetzt kämpfen die HIV-Positiven um ihre Zukunft in der Gesellschaft - zum Beispiel heute, am Welt-Aids-Tag. Artikel zum Thema Debatte um HIV-Ansteckung «Haben Sie einen positiven Eindruck von mir? Er stimmt.» Ein Flugblatt mit dieser Schlagzeile erhält in die Hand gedrückt, wer heute Mittag am Bahnhofplatz in Zürich vorbeikommt. Die Flyer-Verteiler sind allesamt HIV-positiv. «Scheuen Sie sich nicht zu fragen. Ich bin da. Ich verstecke mich nicht», steht am Schluss auf dem Flugblatt. Das Ziel ist klar: HIV soll ein Gesicht bekommen - in der Hoffnung, damit Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen.

Hinter der Aktion steht die neue Organisation Lhive, in der Menschen mit HIV und Aids für ihre Anliegen kämpfen. «Durch den medizinischen Fortschritt hat sich das Leben mit HIV enorm verbessert», sagt Michèle Meyer, Präsidentin von Lhive, «bezüglich der Vorurteile in der Gesellschaft hat sich allerdings herzlich wenig getan.»



 

Ticinonews
Paolo Bobbia



1° dicembre, giornata mondiale per la lotta contro l'AIDS
LHIVE si presenta: per parlarne e per sensibilizzare la popolazione

Oggi è la giornata mondiale della lotta contro l'AIDS e quale migliore occasione per presentare un'associazione unica in svizzera, Lhive. Persone malate di HIV o AIDS e altri che ne hanno condivise le pene, riuniti per far sentire la propria voce nella società. Per sensibilizzare, per parlarne, perché chi meglio di loro può spiegare la prevenzione.
 
Un’associazione voluta e accolta con molta positività dall’Ufficio federale della sanità pubblica che trova così un interlocutore di prim’ordine. 42 paesi firmarono nel 1994 un documento che stabilisce il principio di maggior coinvolgimento sociale delle persone malate di AIDS. Questo principio non è però mai stato applicato, più che per scarsa volontà, per la mancanza di un effettivo riscontro della realtà.

Ora questo esiste e si chiama Lhive ed è attivo per poter offrire una voce a chi troppo spesso non ha occasione di usare la propria.