| | 
Die AHS hat per 1.2 das Mission possible Projekt gestartet, es endet am 1.Mai. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden sich dann mehr Männer testen lassen als sonst, was mehr positive Testergebnisse mitsichbringen wird.
Wir suchen per sofort interessierte Menschen mit HIV und AIDS, die als Paten und Patinnen ausgebildet und mit Supervision begleitet, per 1. Mai bereit stehen um Menschen mit einer neuen HIV-Diagnose in der ersten Zeit zu begleiten. Nähere Angabe zum Projekt und Anmeldemöglichkeit findet Ihr HIER

Eidgenössische Kommission für Aids-Fragen (EKAF) Commission fédérale pour les problèmes liés au sida (CFPS) Commissione federale per i problemi dell'AIDS (CFPA) Cumissiun federala per dumondas d'AIDS (CFDA)
Zusammenfassung:
Ärztinnen und Ärzte erhalten „good news“ für ihre PatientInnen mit antiretroviraler Therapie – für Bevölkerung und Zielgruppen ändert sich nichts an der HIV-Prävention!
Die Eidgenössische Kommission für Aidsfragen (EKAF) hält fest: Eine HIV-infizierte Person unter funktionierender antiretroviraler Therapie gibt das HI-Virus über Sexualkontakte nicht weiter. Dies ist eine gute Nachricht für Paare, bei denen ein Partner HIV-positiv und seit über 6 Monaten unter funktionierender Behandlung ist und keine andere sexuell übertragbare Krankheit hat. Für alle anderen gilt nach wie vor: Eindringen immer mit Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund.
Damit das Virus tatsächlich sexuell nicht weitergegeben wird, müssen drei Bedingungen erfüllt sein: 1. Seit mindestens 6 Monaten muss die Therapie die Viren im Blut so gut unterdrückt haben, dass sie nicht mehr nachgewiesen werden können. 2. Die antiretrovirale Therapie muss durch den Patienten konsequent eingehalten und durch den Arzt regelmässig kontrolliert werden. 3. Der Patient darf nicht von einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit betroffen sein. Unter diesen Bedingungen kann ein Paar, in dem der eine Partner HIV-infiziert und der andere HIVnegativ ist („serodifferentes“ Paar), sich entscheiden, ob es auf weitere Schutzmassnahmen beim Sex verzichtet.
Dies ist eine gute und relevante Nachricht für wenige Tausend Betroffene in der Schweiz, die in einer festen und serodifferenten Partnerschaft leben. Bedeutung für die Bevölkerung. Auf alle anderen Menschen hat diese neue Information keine Auswirkungen: Es bleibt gefährlich, der Aussage «ich bin HIV-negativ» oder «ich stehe unter funktionierender antiretroviraler Therapie» zu glauben und auf Schutz beim Sex zu verzichten. Deshalb bietet bei Gelegenheitsbegegnungen und bei neuen Partnerschaften einzig die Einhaltung der Safer Sex Regeln Schutz (Eindringen immer mit Gummi, kein Sperma oder Blut in den Mund). Wird aus der Begegnung eine feste Beziehung, kann nach drei Monaten konsequentem Schutz und gegenseitiger Treue ein Bilanztest gemacht werden. Danach kann, unter verbindlichen Abmachungen den Schutz bei Aussenbeziehungen betreffend, auf das Kondom innerhalb der festen Partnerschaft verzichtet werden.
Für die Testberatung und Abklärung, ob ein Test sinnvoll ist, gibt es weiterhin die elektronische Testberatung unter www.check-your-lovelife.ch. Weitere Informationen: Link auf Artikel in der Schweiz. Ärztezeitung
Prof. Dr. med. Pietro Vernazza, Infektiologie/Spitalhygiene, Kantonspital St. Gallen, Tel. 071 494 26 31 Dr. med. Enos Bernasconi, Capo servizio malattie infettive, Ospedale Civico Lugano, Tel. 091 811 60 22 Prof. Dr. med. Bernard Hirschel, Division des maladies infectieuses, Hôpital cantonal universitaire, Genève, Tel. 022 372 98 10 Bern, 30. Januar 2008Neuer Absatz
Medienecho Media
SDA
Jean-Marc Heuberger
Journée mondiale du sida le 1er décembre 2007 Les
séropositifs s'organisent pour que leur image change
Zurich (ats) Des séropositifs et des proches de
personnes décédées du sida ont fondé en mai dernier une association afin
de lutter contre les discriminations qui les touchent. LHIVE a également
pour but de faire changer l'image des séropositifs dans la
société.°
Il est temps de renouveler la lutte contre de sida en
Suisse, déclare la porte-parole de LHIVE. Selon Michèle Meyer, le
travail de prévention a atteint un bon niveau et la médecine a fait
de grands progrès.
Mais la société ne s'est pas adaptée, notamment
à l'allongement de l'espérance de vie des personnes touchées. On estime
désormais qu'une personne infectée à 30 ans vit jusqu'à environ 65 ans,
soit une espérance de vie "quasi normale". Mme Meyer s'insurge
notamment contre le fait qu'une personne atteinte du HIV ou du sida n'ait
pas la posibilitée de conclure un 2e
pilier, un 3e pilier ou une assurance vie.
Osez le
coming-out!
LHIVE salue le travail effectué jusqu'ici par l'Aide
suisse contre le sida, mais constate que l'organisation n'est pas
en mesure "de faire changer les images dans les têtes". Les
préjugés restent bien ancrés: un séropositif est un drogué ou une
personne frivole, il est dangereux et meurt vite.
"Rien ne changera
tant que nous resterons cachés", estime Mme Meyer. Les séropositifs ont
besoin de modèles courageux qui osent faire leur coming-out. "Vivre
normalement signifie aussi pouvoir se montrer." (si nous
restions cachés rien ne changerait, si rien ne changera nous restons
cachés....!)
Le 1er décembre, des membres de LHIVE descendront
dans les rues des plus grandes villes suisses pour rencontrer les passants.
Leur message sera simple: "Nous sommes les Madame et
Monsieur tout-le-monde de l'étage en dessous."

Tagesanzeiger
30. November 2007, 23:35 – Von Ralf
Kaminski
HIV-Positive gehen in die Offensive
Wer mit dem Aids-Virus lebt, ist heute nicht mehr dem Tod geweiht.
Jetzt kämpfen die HIV-Positiven um ihre Zukunft in der Gesellschaft - zum
Beispiel heute, am Welt-Aids-Tag.
Artikel zum Thema
Debatte um
HIV-Ansteckung
«Haben Sie einen positiven Eindruck von mir? Er stimmt.» Ein Flugblatt mit
dieser Schlagzeile erhält in die Hand gedrückt, wer heute Mittag am Bahnhofplatz
in Zürich vorbeikommt. Die Flyer-Verteiler sind allesamt HIV-positiv. «Scheuen
Sie sich nicht zu fragen. Ich bin da. Ich verstecke mich nicht», steht am
Schluss auf dem Flugblatt. Das Ziel ist klar: HIV soll ein Gesicht bekommen - in
der Hoffnung, damit Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen.
Hinter der Aktion steht die neue Organisation Lhive, in der Menschen mit HIV
und Aids für ihre Anliegen kämpfen. «Durch den medizinischen Fortschritt hat
sich das Leben mit HIV enorm verbessert», sagt Michèle Meyer, Präsidentin von
Lhive, «bezüglich der Vorurteile in der Gesellschaft hat sich allerdings
herzlich wenig getan.»
Ticinonews Paolo Bobbia
1° dicembre,
giornata mondiale per la lotta contro l'AIDS LHIVE si
presenta: per parlarne e per sensibilizzare la popolazione
Oggi è la giornata
mondiale della lotta contro l'AIDS e quale migliore occasione per presentare
un'associazione unica in svizzera, Lhive. Persone malate di HIV o AIDS e altri
che ne hanno condivise le pene, riuniti per far sentire la propria voce nella
società. Per sensibilizzare, per parlarne, perché chi meglio di loro può
spiegare la prevenzione. Un’associazione voluta e accolta con molta
positività dall’Ufficio federale della sanità pubblica che trova così un
interlocutore di prim’ordine. 42 paesi firmarono nel 1994 un documento che
stabilisce il principio di maggior coinvolgimento sociale delle persone malate
di AIDS. Questo principio non è però mai stato applicato, più che per scarsa
volontà, per la mancanza di un effettivo riscontro della realtà.
Ora
questo esiste e si chiama Lhive ed è attivo per poter offrire una voce a chi
troppo spesso non ha occasione di usare la propria.
| |